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Franz Rosenzweig and Jehuda Halevi: Translating...
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Franz Rosenzweig (1886-1929), one of the most daunting modern Jewish thinkers, exercises a profound influence on contemporary philosophy and modern Jewish thought. In this seminal study, Barbara Galli provides the first English translation of Rosenzweig's Jehuda Halevi: Zweiundneunzig Hymnen und Gedichte, a German translation of the poems of the great medieval Jewish poet Jehuda Halevi, followed by a lively, interpretive response.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 13.07.2020
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Rosenzweig:Jehuda Halevi, zweiundneunzi
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Erscheinungsdatum: 03.05.2019, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Jehuda Halevi, zweiundneunzig Hymnen und Gedichte, Autor: Rosenzweig, Franz, Verlag: Inktank publishing, Sprache: Deutsch, Rubrik: Belletristik // Romane, Erzählungen, Seiten: 268, Empfohlenes Alter: ab 12 Jahre, Informationen: Paperback, Gewicht: 391 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
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Jehuda Halevi Zweiundneunzig Hymnen und Gedicht...
17,49 € *
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Jehuda Halevi Zweiundneunzig Hymnen und Gedichte. Deutsch Mit Einem Nachwort und Mit Anmerkungen [Von] Franz Rosenzweig. Der Sechzig Hymnen und Gedichte Zweite Ausgabe ab 17.49 € als Taschenbuch: . Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Geschichte,

Anbieter: hugendubel
Stand: 13.07.2020
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Casper Hauser oder Die Trägheit des Herzens
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'...alles muss bezahlt werden, das ist der Sinn des Lebens.' Der Roman handelt von den letzten sechs Lebensjahren Caspar Hausers in Nürnberg und Ansbach. 'In den ersten Sommertagen des Jahres 1828 liefen in Nürnberg sonderbare Gerüchte über einen Menschen, der im Vestnerturm auf der Burg in Gewahrsam gehalten wurde und der sowohl der Behörde wie den ihn beobachtenden Privatpersonen täglich mehr zu staunen gab. Es war ein Jüngling von ungefähr siebzehn Jahren. Niemand wusste, woher er kam. Er selbst vermochte keine Auskunft darüber zu erteilen, denn er war der Sprache nicht mächtiger als ein zweijähriges Kind; nur wenige Worte konnte er deutlich aussprechen, und diese wiederholte er immer wieder mit lallender Zunge, bald klagend, bald freudig, als wenn kein Sinn dahintersteckte und sie nur unverstandene Zeichen seiner Angst oder seiner Lust wären. Auch sein Gang glich dem eines Kindes, das gerade die ersten Schritte erlernt hat: nicht mit der Ferse berührte er zuerst den Boden, sondern trat schwerfällig und vorsichtig mit dem ganzen Fusse auf. Die Nürnberger sind ein neugieriges Volk. Jeden Tag wanderten Hunderte den Burgberg hinauf und erklommen die zweiundneunzig Stufen des finstern alten Turmes, um den Fremdling zu sehen. In die halbverdunkelte Kammer zu treten, wo der Gefangene weilte, war untersagt, und so erblickten ihre dichtgedrängten Scharen von der Schwelle aus das wunderliche Menschenwesen, das in der entferntesten Ecke des Raumes kauerte und meist mit einem kleinen weissen Holzpferdchen spielte, das es zufällig bei den Kindern des Wärters gesehen und das man ihm, gerührt von dem unbeholfenen Stammeln seines Verlangens, geschenkt hatte. Seine Augen schienen das Licht nicht erfassen zu können; er hatte offenbar Furcht vor der Bewegung seines eignen Körpers, und wenn er seine Hände zum Tasten erhob, war es, als ob ihm die Luft dabei einen rätselhaften Widerstand entgegensetzte. Welch ein armseliges Ding, sagten die Leute; viele waren der Ansicht, dass man eine neue Spezies entdeckt habe, eine Art Höhlenmensch etwa, und unter den berichteten Seltsamkeiten war nicht die geringste die, dass der Knabe jede andre Nahrung als Wasser und Brot mit Abscheu zurückwies. Nach und nach wurden die einzelnen Umstände, unter denen der Fremdling aufgetaucht war, allgemein bekannt.' Jakob Wassermann (* 10. März 1873 in Fürth; + 1. Januar 1934 in Altaussee) zählte zu den produktivsten und populärsten Erzählern seiner Zeit. In der Überzeugung, er könne durch Literatur ein neues Menschentum fördern, kämpfte Wassermann gegen jede Form von Trägheit des Herzens und für den Triumph der Gerechtigkeit.

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Stand: 13.07.2020
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Gutbier:Rafael-Werk: Sämmtliche Tafelbi
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Erscheinungsdatum: 12.07.2016, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Rafael-Werk: Sämmtliche Tafelbilder und Fresken des Meisters, Titelzusatz: ZWEIUNDNEUNZIG TAFELBILDER, Autor: Gutbier, Adolf // Lu¨bke, Wilhelm, Verlag: Hansebooks, Sprache: Deutsch, Rubrik: Kunst // Sonstiges, Seiten: 208, Informationen: Paperback, Gewicht: 299 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 13.07.2020
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Frühling im Herbst
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Hertha Koenig, 1884 geboren, ist fast zweiundneunzig Jahre alt geworden. Sie war Dichterin und Schriftstellerin, Kunstsammlerin und Mäzenin, hat in München einen literarischen Salon unterhalten und zahlreiche Freundschaften gepflegt, vor allem die zu ihrem großen Vorbild Rainer Maria Rilke. Sie hat ein Vermögen geerbt, hat andere Dichter finanziell unterstützt oder bei sich beherbergt, von Rilke bis zu Alfred Schuler und Oskar Maria Graf. Sie hat sich sozial engagiert, hat als junges Mädchen eine Ausbildung als Krankenschwester absolviert und 1918 eine Hilfsaktion für Kriegsnotleidende organisiert. 1927 kehrte sie an den Ort ihrer Kindheit zurück, auf das westfälische Gut Böckel, und übernahm dort nach dem Tod ihres Vaters die Verwaltung der großen Landwirtschaft, bis sie im Oktober 1976 starb. Ein gelebtes Leben. Doch auch ein erfülltes? 'Meine Liebe überdauert. / Ungestillt am vollen Mittag.' So heißt es in der 'Gladiole' aus dem Zyklus der Blumengedichte, die 1919 im renommierten Leipziger Insel Verlag von Anton und Katharina Kippenberg erschienen und in dem vorliegenden Band vollständig abgedruckt sind - die schönsten Gedichte, die Hertha Koenig geschrieben hat. Und fast alle handeln von etwas, das sie selbst nur als Sehnsucht erlebte, als unerreichbares Glück. Sie handeln von Liebe. Drei Jahre, von 1910 bis 1913, war Hertha Koenig mit dem zwanzig Jahre älteren Literaturwissenschaftler Roman Woerner verheiratet. Eine Verbindung, von der sie später schreibt: 'Meine Ehe war keine Ehe, nur eine Freundschaft...' Da hat sie schon Otto von Taube kennengelernt, den baltischen Schriftsteller, an den diese Zeilen gerichtet sind. Und weiter schreibt sie ihm: 'Rilke sagte neulich, er habe mit Anderen über meinen 'Blumen' gesessen und sie bestaunt... Natürlich sind sie herrlich, es ist doch meine Liebe zu Dir darin...' Eine Liebe, die unerwidert bleibt. Und weitgehend verschwiegen. Damals wissen nur wenige von ihrer unglücklichen Leidenschaft. Zu ihren Vertrauten zählt Rilke. Der Welt jedoch zeigt sie ein anderes Gesicht. Die unnahbare Dame. In den Gedichten läßt sie die Blumen sprechen. Das eigene Ich bleibt ausgespart, kommt allenfalls in der Anverwandlung zu Wort. Das Ich ist die Rose, der Mohn - 'Ich hab mich dir geöffnet ohne Scheu / brennend für dich als ein Jubel / ...' - oder jene Gladiole, deren Liebe ungestillt überdauert. Levkojen sind es, die den Rausch erleben, die sich in den schwebenden Sphären zwischen Tag und Nacht, zwischen Licht und Dunkel unerschöpflich erneuern. 'Und die ungekannten Ströme / Stürzen wie in Liebesnächten / Aus der namenlosen Fremdheit.' Und von dem 'mutigen Blau' des Rittersporns fordert die Dichterin, sich dem Licht zu stellen, sich über das Dunkel hinaus zu heben, von dem es heißt: 'Und es wäget den Schmerz / Und die aufschäumende Lust / Zur gleichen Schwere herab.' Hertha Koenig hat ihre Liebe im Dunkel belassen, bis sie es für zu spät hielt. Dann erst schreibt sie an Otto von Taube: 'Merkwürdig, ich bin plötzlich gewiß, daß Du mich geliebt hast...' In den Briefen gibt sie sich preis, offenbart ihre Empfindungen, ihre Zweifel, hadert mit sich selbst. Ist sie zu zaghaft gewesen? In den Gedichten dagegen steigert die Erwartung sich ins Unermeßliche, umspannt Zeit und Raum vom Ursprung bis in die Ewigkeit. Sie ist größer als alles, was die Erfüllung in der Wirklichkeit je zu bieten hätte. Aus der ungestillten Sehnsucht wächst die Kraft der Worte, wächst eine Glut, die in vollkommene Demut umschlägt, wenn die Ahnung des Vergeblichen aufscheint. 'Nur dies, Geliebter: unter deinem Schritt / Das Sanfte sein, das deine Wege mildert. / ...' Da sind die stolzen mutigen Blumen zu einem Teppich aus Gras verkümmert. Das Spiel mit dem Blumen-Ich bleibt durchsichtig. Hertha Koenig hat in diesen Gedichten viel gewagt, und so ist ihr ein wahrer Ton gelungen. Die damalige Literaturkritik hat sie dafür gelobt, und die Zeitgenossen zollten ihr Achtung. Allen voran Rilke, der bereits 1917 in einem Brief an Katharina Kippenberg den ebenfalls im Insel Verlag erschienenen 'Sonetten' attestierte, daß sie 'schon da und dort diese leise eingetretene Reifheit erkennen ließen'. In der poetischen Ambition der 'Sonette' mag er sich besonders deutlich

Anbieter: Thalia AT
Stand: 13.07.2020
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Der Zirkel der Macht
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Folter.Inoffizielle Gefangene.Eine massive Vertuschung, die bis heute andauert.Ben Treven ist ein Veteran der schwärzesten aller schwarzen Geheimeinsätze. Nach einer Kneipenschlägerei mit tödlichem Ausgang strandet er im Gefängnis von Manila - bis er Besuch von seinem ehemaligen Kommandanten Colonel Scott Horton erhält, der ihm den Preis für seine Freilassung nennt: Er soll Daniel Larison finden und eliminieren, einen abtrünnigen Agenten, der zweiundneunzig Foltervideos der CIA gestohlen hat und damit die US-Regierung erpresst.Doch Ben ist nicht der Einzige, der hinter den Videos her ist. CIA-Todeskommandos und Blackwater-Söldner trachten ihm nach dem Leben, und er bekommt den langen Arm des Weißen Hauses zu spüren. Dann ist da noch Paula Lanier, eine clevere, sexy FBI-Agentin, die die Videobänder aus ganz eigenen Gründen haben will und entschlossen ist, sie vor Ben in die Hand zu bekommen. Der Einsatz ist hoch, und alle Beteiligten haben verborgene Motive. Wenn Ben überleben will, muss es ihm gelingen, die richtigen Allianzen zu schließen.

Anbieter: buecher
Stand: 13.07.2020
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Komplexes Arbeitsgedächtnis-Training bei 8- bis...
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Was versteht man unter Exekutiven Funktionen? Können diese bei Kinder zwischen 8-9 Jahren durch ein komplexes Arbeitsgedächtnistraining verbessert werden? Welche Rolle spielen verschiedene Arten der Stressverarbeitung in Bezug auf die Trainingsleistung? Gibt es überhaupt einen Zusammenhang zwischen der kognitiven und emotionalen Selbstregulation bei Kindern und wie äussert sich dieser? Nach einem theoretischen Überblick über die Konstrukte Arbeitsgedächtnis, Exekutive Funktionen und Stressverarbeitung befasst sich dieses Fachbuch mit den Ergebnissen einer empirischen Trainingsstudie, an welcher zweiundneunzig acht-bis neunjährige Kinder aus der Schweiz während vier Wochen teilnahmen. Die Resultate weisen auf eine Verbindung von kognitiven und emotionalen Verarbeitungs- und Kontrolltechniken hin, welche für die schulische Laufbahn und für die Persönlichkeitsentwicklung bedeutsam sind.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 13.07.2020
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Frauen - leben - lieben
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Frauen - leben - lieben ab 12.9 € als Taschenbuch: Protokolle von zwanzig Interviews mit Frauen im Alter von einundzwanzig bis zweiundneunzig Jahren. Aus dem Bereich: Bücher, Belletristik, Lyrik, Drama & Essays,

Anbieter: hugendubel
Stand: 13.07.2020
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Schritte in der Nacht
4,40 CHF *
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Die alte Komtesse Franziska von Wergenheim ist nun zweiundneunzig Jahre alt, aber noch immer sehr rüstig. Nur Schlafprobleme hat sie. Immer wieder hört sie nachts jene Schritte in der Nacht, die angeblich von einer Spukgestalt stammen: von Margarete Karsten nämlich, der unglücklichen Mörderin des Erbprinzen Otto, die durch Henkershand sterben musste und nun keine Ruhe findet. Ausserdem belastet die greise Komtesse, dass das alte herzogliche Schloss Wernersruhe an einen Autofabrikanten verkauft worden ist und in unmittelbarer Nähe nun eine geschäftige Autofabrik entstehen soll - Sinnbild der neuen Zeit. Ihre Grossnichte, die junge Gisela von Wergenheim, die mit der alten Komtesse Franziska zusammenlebt und sie pflegt, hat wieder ganz andere Sorgen: Das Vermögen der beiden Frauen ist stark geschrumpft, und sie würde gern eine Bürostelle annehmen, um etwas dazuzuverdienen, das aber will die adelsstolze alte Komtesse auf keinen Fall zulassen. Doch als Franziska von Wergenheim plötzlich stirbt und Gisela in der Zeitung auf eine Annonce stösst, die wie auf sie zugeschnitten scheint - 'Gesucht als Sekretärin einer Autofabrik junge Schreibmaschinendame, die französisch und englisch korrespondieren kann und etwas von der Buchführung versteht' -, nimmt sie die Stelle an und arbeitet fortan für den Autofabrikanten im Schloss Wernersruhe, Herbert Willmann, und die beiden kommen sich auch menschlich näher. Aber auch Herberts Stiefbruder, der Arzt Heinz Grunhoff hat sich unsterblich in sie verliebt. Da stirbt Herbert Willmann unter geheimnisvollen Umständen und Gisela wird gar des Mordes verdächtigt ... Ein unterhaltsam-packender Panhuys aus der Welt des untergehenden Adels in einer neuen, bürgerlichen Zeit.

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Stand: 13.07.2020
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Franz Rosenzweig and Jehuda Halevi: Translating...
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Franz Rosenzweig (1886-1929), one of the most daunting modern Jewish thinkers, exercises a profound influence on contemporary philosophy and modern Jewish thought. In this seminal study, Barbara Galli provides the first English translation of Rosenzweig's Jehuda Halevi: Zweiundneunzig Hymnen und Gedichte, a German translation of the poems of the great medieval Jewish poet Jehuda Halevi, followed by a lively, interpretive response.

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Stand: 13.07.2020
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Frühling im Herbst
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Hertha Koenig, 1884 geboren, ist fast zweiundneunzig Jahre alt geworden. Sie war Dichterin und Schriftstellerin, Kunstsammlerin und Mäzenin, hat in München einen literarischen Salon unterhalten und zahlreiche Freundschaften gepflegt, vor allem die zu ihrem grossen Vorbild Rainer Maria Rilke. Sie hat ein Vermögen geerbt, hat andere Dichter finanziell unterstützt oder bei sich beherbergt, von Rilke bis zu Alfred Schuler und Oskar Maria Graf. Sie hat sich sozial engagiert, hat als junges Mädchen eine Ausbildung als Krankenschwester absolviert und 1918 eine Hilfsaktion für Kriegsnotleidende organisiert. 1927 kehrte sie an den Ort ihrer Kindheit zurück, auf das westfälische Gut Böckel, und übernahm dort nach dem Tod ihres Vaters die Verwaltung der grossen Landwirtschaft, bis sie im Oktober 1976 starb. Ein gelebtes Leben. Doch auch ein erfülltes? 'Meine Liebe überdauert. / Ungestillt am vollen Mittag.' So heisst es in der 'Gladiole' aus dem Zyklus der Blumengedichte, die 1919 im renommierten Leipziger Insel Verlag von Anton und Katharina Kippenberg erschienen und in dem vorliegenden Band vollständig abgedruckt sind - die schönsten Gedichte, die Hertha Koenig geschrieben hat. Und fast alle handeln von etwas, das sie selbst nur als Sehnsucht erlebte, als unerreichbares Glück. Sie handeln von Liebe. Drei Jahre, von 1910 bis 1913, war Hertha Koenig mit dem zwanzig Jahre älteren Literaturwissenschaftler Roman Woerner verheiratet. Eine Verbindung, von der sie später schreibt: 'Meine Ehe war keine Ehe, nur eine Freundschaft...' Da hat sie schon Otto von Taube kennengelernt, den baltischen Schriftsteller, an den diese Zeilen gerichtet sind. Und weiter schreibt sie ihm: 'Rilke sagte neulich, er habe mit Anderen über meinen 'Blumen' gesessen und sie bestaunt... Natürlich sind sie herrlich, es ist doch meine Liebe zu Dir darin...' Eine Liebe, die unerwidert bleibt. Und weitgehend verschwiegen. Damals wissen nur wenige von ihrer unglücklichen Leidenschaft. Zu ihren Vertrauten zählt Rilke. Der Welt jedoch zeigt sie ein anderes Gesicht. Die unnahbare Dame. In den Gedichten lässt sie die Blumen sprechen. Das eigene Ich bleibt ausgespart, kommt allenfalls in der Anverwandlung zu Wort. Das Ich ist die Rose, der Mohn - 'Ich hab mich dir geöffnet ohne Scheu / brennend für dich als ein Jubel / ...' - oder jene Gladiole, deren Liebe ungestillt überdauert. Levkojen sind es, die den Rausch erleben, die sich in den schwebenden Sphären zwischen Tag und Nacht, zwischen Licht und Dunkel unerschöpflich erneuern. 'Und die ungekannten Ströme / Stürzen wie in Liebesnächten / Aus der namenlosen Fremdheit.' Und von dem 'mutigen Blau' des Rittersporns fordert die Dichterin, sich dem Licht zu stellen, sich über das Dunkel hinaus zu heben, von dem es heisst: 'Und es wäget den Schmerz / Und die aufschäumende Lust / Zur gleichen Schwere herab.' Hertha Koenig hat ihre Liebe im Dunkel belassen, bis sie es für zu spät hielt. Dann erst schreibt sie an Otto von Taube: 'Merkwürdig, ich bin plötzlich gewiss, dass Du mich geliebt hast...' In den Briefen gibt sie sich preis, offenbart ihre Empfindungen, ihre Zweifel, hadert mit sich selbst. Ist sie zu zaghaft gewesen? In den Gedichten dagegen steigert die Erwartung sich ins Unermessliche, umspannt Zeit und Raum vom Ursprung bis in die Ewigkeit. Sie ist grösser als alles, was die Erfüllung in der Wirklichkeit je zu bieten hätte. Aus der ungestillten Sehnsucht wächst die Kraft der Worte, wächst eine Glut, die in vollkommene Demut umschlägt, wenn die Ahnung des Vergeblichen aufscheint. 'Nur dies, Geliebter: unter deinem Schritt / Das Sanfte sein, das deine Wege mildert. / ...' Da sind die stolzen mutigen Blumen zu einem Teppich aus Gras verkümmert. Das Spiel mit dem Blumen-Ich bleibt durchsichtig. Hertha Koenig hat in diesen Gedichten viel gewagt, und so ist ihr ein wahrer Ton gelungen. Die damalige Literaturkritik hat sie dafür gelobt, und die Zeitgenossen zollten ihr Achtung. Allen voran Rilke, der bereits 1917 in einem Brief an Katharina Kippenberg den ebenfalls im Insel Verlag erschienenen 'Sonetten' attestierte, dass sie 'schon da und dort diese leise eingetretene Reifheit erkennen liessen'. In der poetischen Ambition der 'Sonette' mag er sich besonders deutlich

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